Es ist keine Neuheit, dass eine Leinwand nicht zwangsläufig mit Farbe und Pinsel in künstlerisch genauer Kleinarbeit bemalt werden, damit sich das Weiß der Leinwand in ein Kunstwerk verwandelt. Immerhin gehören Kunstdrucke, wie man sie zum Beispiel in Einrichtungshäusern oder sogar im Supermarkt kaufen kann, schon seit Jahren zu den beliebtesten Wohnaccessoires. Doch wie werden aus den weißen Leinwänden diese schönen und dennoch günstigen Kunstwerke? Ganz einfach – die Leinwände werden bedruckt.

Die mittlerweile wohl am weitesten verbreitete Methode zum Bedrucken von Leinwänden ist der Digitaldruck. Bei diesem Druckverfahren werden die Motive, zum Beispiel ein Foto, in einen Computer eingelesen. Die dort verarbeiteten Informationen werden nun von dem Computer direkt zum Drucker weitergeleitet und schon wird das Motiv, das eben noch ein gewöhnliches Foto war, auf die Leinwand gedruckt. Die modernen Möglichkeiten, welche die digitalen Druckverfahren bereit halten, machen es unter anderem möglich, dass ein Motiv auch auf einem ungleichmäßigen Untergrund detailgenau, präzise und natürlich aufgetragen werden kann. Unregelmäßigkeiten in der Leinwand sind keine Seltenheit. Immerhin handelt es sich auch bei einer sehr feinen Struktur noch immer um einen natürlich gewachsene Faser.

Doch egal wie die Oberfläche einer Leinwand strukturiert ist, in den meisten Fällen werden so genannte Großformatplotter zur Herstellung von Fotodrucken genutzt. Diese können kostengünstig große Formate und auch große Stückzahlen produzieren. Das Ergebnis ist jedoch nicht nur vom Druckverfahren und der Leinwand abhängig sondern auch von der Tinte, die zum Drucken verwendet wird. Dafür gibt es zum Beispiel wasserfeste und UV-resistente Tinten. Allerdings haben diese zumeist den Nachteil, dass sie eine nicht so hohe Farbbrillanz erzeugen.

Durch diese Verfahren können die Lieblingsfotos mit Leichtigkeit auf eine Leinwand aufgebracht und Zuhause gekonnt in Szene gesetzt werden.